Die sinnvolle Ergänzung zum Film Wild Style stellt natürlich die Dokumentation Style Wars dar. (Zur abwechslung mal von einer Japanischen Videoplattform, aber der Film ist in englisch.) Eine Dokumentation über die ganz frühen Jahre des Hip Hop, Breakdance und Rap in den Achzigern. Der Film zeigt wie ein Graffiti Künstler versucht sich über seine Kunst auszudrücken. Somit ist er natürlich bis heute relevant und interessant für alle Künstler die sich mit neuen Darstellungsformen beschäftigen. Auch dieser Film genießt schon einen gewissen Kultstatus und war damals wirklich ein sehr wichtiger Meilenstein. Er hat etwas gezeigt, was für uns hier in Europa nur bedingt nach zu voll ziehen war. New York war weit weg. Schön ist, dass es damals schon keine Rolle spielte, dass die meisten Musiker und Künstler dieser neuen Kunst farbige waren. Es war fast sogar mehr ein Hindernis um so etwas selbst zu probieren. Schließlich waren wir ja keine Farbigen. Und es hat ja dann auch noch ein paar Jahre gedauert bis Graffiti hier war und gut 15 bis 20 Jahre bis auch Hip Hop und Rap hier echt etabliert war. (und noch ein weiteres Meisterwerk in dieser Reihe haben wir im Netz gefunden. mher dazu im nächsten Beitrag.)
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